Die Lieberts auf Kurztrip in Italien

Die Lieberts sind zurück aus Italien und haben mir ein paar Hausaufgaben mitgebracht. Da ist einerseits die Verkostung mit Matteo Inama. Der war megastolz auf die gerade veröffentlichen Bewertungen von James Suckling. Das hat wiederum Michael Liebert neugierig gemacht.

“Der neue Jahrgang ist toll geworden” – die Lieberts

Inama – Soave Classico 2022 Foscarino

“95 Punkte gelten bei James Suckling als absolute Kaufempfehlung. Selten zu finden, bei einem Wein für knapp über 20 Euro. Daher bei mir 99-100 Punkte, für das perfekte Preis-Genuss-Verhältnis…”, so Michael Liebert

James Suckling – Weltstar der Weinkritik

In Kalifornien geboren, lebt James Suckling (hier eine Auswahl seiner Bewertungen) seit Jahrzehnten in der Toskana. Er ist einer der einflussreichsten Verkoster der Welt. Bei seinen Bewertungen lässt er den Preis außen vor und bewertet rein die Qualität im 100-Punkte-Schema. Also ganz anders, als Michael Liebert, für den mit dem Preis auch die Erwartung an den Wein steigt und so spricht er von einer Preis-Genuss-Wertung. Bei James Suckling freut sich auch ein Château Mouton-Rothschild über 93-94 Punkte für den 2021er Le Petit Mouton und der kostet knapp 250 Euro.

3 tolle Jahrgänge: 2021, 2022 und jetzt 2023 – zum sofort trinken

James Suckling schreibt ja, der 2022er macht zwar jetzt bereits Spaß, wird aber in 2-3 Jahren noch besser sein. Wir haben einerseits noch ein bisschen Bestand vom 2021er Foscarino und ansonsten ist Michael Liebert der Meinung, dass auch der normale 2023er Soave hervorragend geworden ist. Und das zu einem angenehmen Preis.

Mirea – der Lieblings-Primitivo für die lieberts

Auf dem Weg zu Inama haben sich die Lieberts auch mit Elena und Alessandro getroffen. Das Weingut liegt in Apulien, wobei die beiden teilweise noch in der alten Heimat, im Trentino leben. Alessandro hatte Fassproben vom 2023er dabei. Durch den vielen Regen im Frühsommer ein schwieriger Jahrgang. Alessandro hat superstreng selektiert – Beere für Beere. So stimmt die Qualität, nur die Menge ist beim 2023er stark reduziert und liegt nur bei etwa 50%.

Mirea 2022 – eine Mitbestell-Aktion

Da es vom 2023er eher wenig gibt, hat Michael Liebert die Gunst der Stunde genutzt und für uns noch eine Mitbestell-Aktion für den 2022er ausgehandelt. Der nächste Winter kommt bestimmt und in Apulien war 2022 ein fantastischer Jahrgang. Seine Bewertung hat Michael Liebert nach der aktuellen Verkostung von 99 auf 99-100 Punkte hochgestuft.

Borgo dei Trulli – Primitivo di Manduria 2022 Mirea

“Der 2022er zeigt diese unglaublich konzentrierte Frucht, die Alessandro perfekt herausgearbeitet hat: Reife, dunkle Brombeeren, Heidelbeeren, dunkle Schokolade und abgerundet wird das Bouquet durch frisch geriebenen Pfeffer. Am Gaumen eine unglaubliche Fruchttiefe, die Kraft von 17,5% Alkohol ist perfekt integriert…”, so Michael Liebert

Der kleine Bruder…

Bis heute ist es ein Wein ohne Namen: Der Primitivo mit dem weißen Etikett kommt aus dem gleichen Weinberg wie der Mirea. Es sind die jüngeren Rebstöcke, die nachgepflanzt wurden. Für den Mirea noch nicht perfekt genug und trotzdem – gerade in einem guten Jahrgang, wie 2022 – ein toller Wein und zu einem Preis, auf dass man ihn auch mal am Grillabend aufmachen kann

Borgo dei Trulli – Primitivo di Manduria 2022

“Wenn man diese Fruchtbombe im Glas hat, versteht man, warum Alessandro seinem Weinberg in Manduria besondere Aufmerksamkeit schenkt…”, so Michael Liebert.

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